Am Dienstag, 18.08. hat sich der Vorstand von PROOH2V Michael Kellner (MdB B90/Die Grünen) für einen Austausch und gegenseitigem Kennenlernen im KreativWerkR6 empfangen.
Nach einer kurzen Vorstellung von PROOH2V und unseren aktuellen Projekten ging es direkt in ein Forderungspapier, was wir für diesen Besuch vorbereitet hatten.
Als erster Punkt stand die vereinfachte Nutzung von erneuerbaren Strom hinter dem Netzverknüpfungspunkt – diese sollte ohne weitere Hürden für die Wasserstofferzeugung, für Batteriespeicher oder Wärmeanwendungen Verwendung finden. Insbesondere in Zeiten von Netzengpässen und Redispatch ist die lokale Umwandlung von erneuerbaren Strom volkswirtschaftlich sinnvoll, entlastet die Netze und erhöht die Wertschöpfung vor Ort.
Als einen offenen Punkt nehmen wir die Probleme von dezentrale und kleinere Wasserstoffprojekten. Sie müssten ebenfalls in den Genuss von CfD’s oder Klimaschutzverträgen kommen – möglichst in Verbindung mit dem sich entwickelnden Kapazitätsmarkt für Strom. Als Beispiel kamen die Gas-BHKW’s der Stadtwerke Oranienburg ins Gespräch – zur Zeit noch sehr wichtig für die Wärmeversorgung der Stadt.
Wie spielen die Stadtwerke oder kleinere Anlagen eine Rolle im zukünftigen Stromsystem – das haben wir als Arbeitspaket aus unserem Treffen mitgenommen.
Einen Dank an Michael Kellner und seinem Mitarbeiter Sebastian Koeppen für diesen konstruktiven Austausch.
